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Signatur Vincent Klink Vincent Klink
Das Restaurant leistet sich einen kleinen Verlag. Kochen und Schreiben, das sind Vincent Klinks Leidenschaften.

Ein neues Buch zum Verlieben

Neben Rezepten werden philosophische Gedanken transportiert. Sparen Sie sich den Psychiater, kaufen Sie das Büchlein "Meine Rezepte gegen Liebeskummer".

Jeder Mensch kennt Liebeskummer und oft bekämpfen wir ihn mit Frustessen. Nur fühlt man sich leider nach dem Verzehr von Eis in Literbechern in der Regel nicht besser - im Gegenteil!
Deshalb sollte man in Sachen Herzschmerz den Rat des Kochs einholen, der weiß, was in solchen Fällen schmeckt und der Seele guttut. Vierzig Jahre Gastwirt, einem Zoodirektor nicht unähnlich, da weiß man um die Gefühlswelt der Menschheit gut Bescheid. Zu den Rezepten werden viele Erlebnisse, Selbsterfahrungen und amüsante psychologische Hilfen angeboten.


Anfragen für humorvolle Lesungen: Rowohlt Verlag Reinbeck
Frau Tessa Martin

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Verlag Edition Vincent Klink ©
Alte Weinsteige 71
70597 Stuttgart-Degerloch

In der Küche der Wielandshöhe betreibt Vincent Klink auf zwei Quadratmetern sein Kabuff, das von Eingeweihten als die "Konzernzentrale" bezeichnet wird. Dort entstand in den letzten 14 Jahren "Häuptling eigener Herd". Damit ist längst Schluss, aber nicht ganz...


Alle meine Bücher erscheinen im Rowohlt-Verlag Hamburg. "Ein Bauch spaziert durch Paris" hat sich nach 6 Auflagen  zu einem Bestseller gemausert. Auch das folgende Buch ist bereits in der 2. Auflage

GRUNDZÜGE DES GASTRONOMISCHEN ANSTANDS
mit dem Küchenkalender der Napoleonszeit

Serviert von Vincent Klink
Vincent Klink weiß es aus eigener Erfahrung: Ein Festmahl erfordert großes Geschick – von der Tischordnung über die Auswahl und Zubereitung der Speisen bis hin zur hohen Kunst der Konversation. Doch woher stammt eigentlich dieser festgeschriebene Kodex «gastronomischen Anstands»?
Natürlich aus Frankreich, genauer: aus der Feder von Balthazar Grimod de la Reynière (1758–1837), Gourmand der ersten Stunde und Begründer der Gastronomiekritik. In eine wohlhabende Pariser Familie geboren, widmete er sein Leben den Gaumenfreuden der französischen Küche: Er verfasste Regelwerke für Gastgeber und Gäste, bewertete Nahrungsmittel und rezensierte Rezepte – mit scharfer Zunge, köstlichem Humor und hinreißendem Esprit. Nicht selten werden seine Kommentare zum kulinarischen Leben zu Aussagen über die gesellschaftlichen Umwälzungen nach der Revolution. Mag der Aristokrat auch vielen alten Sitten nachtrauern, ist er doch Verfechter eines wohltemperierten Fortschritts: «Die Tafel macht uns alle gleich.»
Dieser Band versammelt die wichtigsten Schriften des ersten modernen Feinschmeckers. Präsentiert werden sie von Vincent Klink, der in Grimod einen «Bruder im Geiste» und maßgeblichen Wegbereiter seiner eigenen Zunft sieht. Klink tritt zudem in einen genussvollen Dialog mit seinem französischen Vorgänger: Neben einer Einführung in dessen Leben und Wirken interpretiert er die Rezepte der alten Cuisine française und serviert sie in neuen Variationen: zum Nachkochen und Genießen.



weiterhin verfügbar:


DIE GRÄBER DER DICHTER
Waltraut und Friedrich Pfäfflin

Unter den historischen Stadtfriedhöfen in Deutschland ist der Stuttgarter Hoppenlau-Friedhof einer der schönsten: Hier liegen die Gräber von Schubart, Haug und Hauff, Gustav Schwab und Menzel neben den Angehörigen, Lehrern, Freunden, Förderern und Verlegern von Schiller, Hölderlin, Justinus Kerner, Uhland, Lenau, Hauff oder Mörike. Dazu kommen die Maler, die Musiker, die Zumsteegs oder die Schebest, die Bildhauer Dannecker und Scheffauer, Theaterleute und stadtbekannte Persönlichkeiten, die Wilhelm Hauff, Johann Peter Hebel, Wilhelm Raabe oder Leo Tolstoi Modell standen bei ihren Erzählungen.

Vor fast einem Vierteljahrhundert erschien das ›Marbacher Magazin‹ über den ›Hoppenlau-Friedhof als literarisches Denkmal‹. Vermehrt um 30 neu entdeckte Gräber erscheint nun eine revidierte Neuausgabe, die auf Papier etwas festhält, was im Stein zunehmend verloren geht: Die Namen der Toten, die im 18. und 19. Jahrhundert diese Stadt belebten. Sie durchliefen das Gymnasium illustre, die Hohe Carlsschule, um dann als Schriftsteller, Naturforscher, Ärzte, Verwaltungsbeamte, Architekten oder Zeitungsmacher Land und Leben zu verändern.
420 Seiten, 68 Abbildungen, ISBN 978-3-927350-54-0, 24,- EURO

Waltraud Pfäfflin, Verlagsbuchhändlerin in Stuttgart, Hamburg, Paris 

Friedrich Pfäfflin (* 1935), Verlagsbuchhändler in Stuttgart, Hamburg, Paris, Tübingen und München. 1976-2000 Leiter der Museumsabteilung des Schiller-Nationalmuseums Marbach. 1976ff. Gründer und Redakteur des ›Marbacher Magazins‹; Mithrsg. der Reihe ›Spuren‹ und der ›Marbacher Kataloge‹. Veröffentlichungen zu verlagsgeschichtlichen Themen; Editionen: Karl Kraus, Sidonie Nádherný, Else Lasker-Schüler, Berthold Viertel, Wieland Herzfelde. Seit 2001 Hrsg. der ›Bibliothek Janowitz‹ (22 Bände). 







Der Rowohlt-Verlag wünschte sich, dass ich mich mit dem Thema Liebe beschäftige. Mit der Lektorin zusammen konkretisierte sich das weite Feld auf den Liebeskummer. Ganz klar, wer Liebeskummer hat, leidet an einer Krankheit, und kann keinesfalls objektiv darüber berichten. Ich kann das in meinem Alter immer noch nicht, das Thema wird immer subjektiv empfunden. So verwirrt wie ein Liebeskranker bin ich allerdings nicht mehr. Der Verlag meinte, über das Thema kann nur einer schreiben, der den ganzen Wahnsinn hinter sch hat. 

So kam es zu diesem Büchlein und auch zu der Erkenntnis, dass das Thema nicht nur junge Leute angeht. Allein wenn ich an meinen Großvater mütterlicherseits zurückdenke. Als Chef der Spionageabwehr Elsass-Lothringen erlernte er auch den Umgang mit Sprengstoff. Mit nahezu 75 Jahren schickte er einer Lady, die ihn verschmähte, eine hochexplosive Pralinenschachtel. Sie war ziemlich schwer, was zur vorzeitigen Aufklärung verhalf. Unvermittelt stand ein Kriminalkommissar aus Nürnberg bei meinen Eltern vor der Türe. Es war ein sehr vernünftiger Mann. Er vereinbarte mit meinen Vater, dass man sich mit dem Prozessbeginn Zeit lassen könnte. Mein Vater atmete auf und meinte: "Ja, vielleicht macht der alte Nazi zuvor noch den Abflug!"

In meinem Büchlein geht es friedlicher zu. Man gelangt zur Erkenntnis, dass Ehekräche eine prima Sache sind und auf alle Fälle viel wichtiger, als ein Zusammensein, das man zu Lebzeiten schon als tot empfinden könnte. Das Schönste an Ehekrächen ist die Versöhnung. Leute, ich kann Euch sagen, auf diesem Gebiet bin ich Fachkraft.